Spielzeug Vergleich - Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat sich mit Spielzeug befasst und das mit sehr erschreckenden Ergebnis.


Man will sich kaum vorstellen, dass viele Puppen, Teddys, Eisenbahnen von Brio und anderes Spielzeug Schadstoffe enthalten oder kleine verschluckbare Teile, die unsere Kinder in Lebensgefahr bringen können.


Spielzeug Test 2011


Die Stiftung Warentest hat 50 Spielzeuge für die Kleinen getestet und die Ergebnisse sind nicht gerade schön anzusehen. Über 80 Prozent dieser getesteten Produkte sind mit Schadstoffen belastet. Das war aber noch lange nicht alles: Zwei Drittel der Spielzeuge sind nämlich nicht einfach nur belastet, sondern gleich stark oder sehr stark belastet. Fünf von den 50 getesteten Kinderspielzeugen sind sehr gefährlich. Leider sind diese auch von großen Herstellern den man eigentlich vertraut. So Eichhorns grüner Nachziehdrache, Plan Toys Ziehschlange, das Schiebepferd Trotto und die Babypuppe Lissi. Bei diesen Spielzeugen geht es darum, dass sich etwas löst und das Kind daran ersticken kann.


Nun zurück zu den Schadstoffen. In vielen Spielzeugen wurden Formaldehyd, Nickel, Nonylphenol, Phtalate und auch Schwermetalle gefunden. Somit könnten unsere Kinder Krebs oder Allergien bekommen, die Fortpflanzungsfähigkeit könnte beeinträchtigt werden und vieles mehr. Jeder Hersteller könnte es wie die Stiftung Warentest machen: Jedes Spielzeug einmal auf Herz und Nieren überprüfen. Dazu gehört die Zugprüfung, bei der man sieht, ob sich ein Teil des Spielzeuges ablöst. Dann wären da noch der Feuertest und die Schadstoffanalyse. So könnte man alle Kinder vor Schadstoffen schützen!!


Tatsache ist aber leider, dass die Stiftung Warentest bewiesen hat, dass der Affe von Sigikid in Flammen aufgehen kann, wenn man ihn einige Zentimeter von einer Flamme hält und Holzspielzeuge einfach nicht frei von Schadstoffen sind. Ob es sich um die Haba Erkundungssteine, die Heros Holzbausteine, die Selecta Puzzle Baustelle, das Goki Steckpuzzle Tierkinder, das Eichhorn Holzpuzzle Bauernhof oder andere Holzspielzeuge handelt. Ebenso sieht es leider mit Plüschtieren aus, so ist es mehr als traurig, dass Diddl Mimihopps, Althans Meerschweinchen, das Heunec Sandmännchen Pitti und andere Produkte stark belastet sind. Eltern können ihre Kinder nur in Maßen schützen.


Spielzeug kaufen - Tipps


So sollte man an jedem Spielzeug riechen - wenn es zu sehr nach Chemie riecht, lieber im Geschäft lassen. Jedes Spielzeug sollte auf scharfe Kanten überprüft werden, ebenso darauf, ob sich Kleinteile leicht lösten. Holzspielzeug sollte immer unlackiert sein. Puppen sollte man auf jeden Fall aus Stoff wählen.


Im Übrigen braucht man auch nicht auf das CE-Zeichen zu achten, denn dies ist leider immer noch keine Sicherheit. Das GS Zeichen steht für die geprüfte Sicherheit von Produkten und wird von unabhängigen Prüfstellen vergeben. GS- und Tüv Zeichen sind sicherer als das CE-Zeichen, auch wenn man diesen ebenfalls nicht restlos vertrauen kann.


Man darf nur auf die Hersteller hoffen, die endlich ihre Verantwortung erkennen und unsere Kinder schützen, indem sie ihre Produkte selbst testen oder gar vom Markt nehmen, wenn die Gefährlichkeit bewiesen wurde.


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